Kupferner Brotkessel 18. Jhd. wahrscheinl. Nürnberg

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Kupferner Brotkessel, dazu passender Deckel mit getriebenem Fischblasenmotiv.

Deckelknauf und Griffe (sogenannte Handhaben) aus massivem Messing. Innen verzinnt. Guter Erhaltungszustand mit altersgemäßer Patina und Gebrauchsspuren. Keine Beschädigungen. Ein seltenes Schmuckstück für Küche und Esszimmer – Sammlerstück.
Warum wurde Brot in Behältnissen aus verzinntem Kupfer aufbewahrt? Ein großer Brotlaib aus Sauerteig war auch damals nicht in einem oder zwei Tagen verzehrt. Selbst nicht bei großen Familien – mit Brot wurde gespart, weil aufwendig herzustellen. Deshalb brauchte man ein hygienisches Behältnis für die Lagerung. Kupfer wirkt dauerhaft antibakteriell, nach neuesten Studien kann Kupfer sogar resistente Staphylokokken abtöten die in den letzten Jahren als „Krankenhauskeime“ bekannt wurden. Darüberhinaus wirkt Kupfer aber auch noch gegen Pilzbefall und Fäulnisbakterien. Deshalb sind auch heute noch Wasserleitungen aus Kupfer. Um das Brot vor Kupferpatina zu schützen, wurde der Kessel innen verzinnt.

Wir lieben die Patina, aber sie kann auf diesem Brotkessel natürlich mit Essigsäure oder Kupferpolitur entfernt werden. Das beseitigt wirklich nur die Patina, greift aber das Kupfer darunter nicht an.


Material: Kupfer, innen verzinnt, Verzierungen aus massivem Messing
Maße (ca.): Durchmesser 35 cm, Höhe ohne Knauf 18 cm
Entstehung: ca. 1780 – 1820, wohl Nürnberg bzw. Franken
Zustand: schöne Alterspatina, altersgemäße Gebrauchsspuren, keine Beschädigungen
Herstellungsart:Kupfer getrieben und gedrückt, innen verzinnt, Messingteile, massiv, gegossen

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